Herzlich willkommen beim CVJM-Kreisverband Wetzlar/Gießen

CVJM. Das ist keine „runde Sache“ wir sind dreieckig!

Es geht uns um den Menschen und zwar um den ganzen Menschen, also um Leib, Seele und Geist. Genau das sagt ja das CVJM-Dreieck aus. Es geht uns um den Menschen wie Gott ihn gewollt und geschaffen hat und das ist dann doch „eine runde Sache“.

Wir sind dreieckig. Wir haben so unsere Ecken und Kanten, wir sind nicht perfekt. Deshalb ist uns jeder herzlich willkommen.

Eberhard Adam, Leitender Kreissekretär

 

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Mittwoch, 03.08.2011 Alter: 3 Jahr(e)
15 Jahre deutsch-russische Jugendbegegnung – „Wir feiern ein kleines Jubiläum mit einem großen Ereignis!“

Dankbar und zufrieden schauen wir auf 17 ereignisreiche Tage zurück! 14 davon verbrachten wir im Freizeitheim „Forsthaus am Dünsberg“, die letzen 3 Tage in deutschen Gastfamilien.

Unsere Gruppe setzte sich zusammen aus 14 russischen und genau so vielen deutschen Teilnehmern und Leitern aus den Bereichen CVJM-Kreisverband Wetzlar, orthodoxe Eparchie und Dershawin-Universität Tambow. Die Begegnung fand im Rahmen der kreiskirchlichen Partnerschaft mit Tambow statt.

Nachdem in den vergangenen Jahren hauptsächlich unser Freizeitzentrum in Rodenroth von den internationalen Jugendbegegnungen profitiert hat (Bau des Amphitheaters, der Grillhütte, der Backhaushütte und eines Barfußpfades), konnten wir in diesem Jahr unser Musik- und Theaterprojekt verwirklichen. Seit dem Sommer 2010 haben wir einen Ausschnitt des Musicals „Der Prinz aus Dillenburg“ einstudiert und in diesem Jahr gleich vier Mal auf die Bühne gebracht.

Aufführungsorte waren Lützellinden, Ehringshausen, Weilburg und Wetzlar-Dalheim. Die Schirmherrschaft der Veranstaltungen lag bei Superintendentin Ute Kannemann, dem Ehringshäuser Bürgermeister Jürgen Mock und dem Integrationsbeirat der Stadt Weilburg, vertreten durch  Nina Rudolph.

Rund 600 Zuschauer sahen das Musical, das sowohl in deutscher als auch in russischer Sprache aufgeführt wurde und spendeten den Schauspielern, dem Chor und den Solisten viel Applaus.

Möglich wurde dieses Projekt  auch durch die Unterstützung des Komponisten Siegfried Fietz, der im Vorfeld die Erlaubnis gab, das Stück zu vereinfachen und zu verkürzen. So wurden die Spielszenen schon im April 2010 durch die Studenten der Dershawin-Universität unter Leitung von Dr. Irina Besukladova in die russische Sprache übersetzt und im Sommer in unserem gemeinsamen Workcamp in Russland begannen schon die ersten Proben.

Ein besonderer Höhepunkt für uns war, dass wir Siegfried Fietz, Dagmar Krenzer (die Witwe des Dillenburger Autors) und zwei der Hauptdarsteller des Originalmusicals bei unserer letzten Aufführung in Dalheim begrüßen konnten. 

Neben den Proben und Aufführungen stand auch ein Empfang im Dillenburger Rathaus durch Stadträtin Fuhrländer auf dem Programm.

Die aufwändig und liebevoll gestaltete Kulisse, eine 3 mal 5 Meter große Leinwand, die den Schlossberg Dillenburg im 16. Jahrhundert zeigt, haben wir der Stadt Dillenburg als Geschenk angeboten. Sie wurde durch den Tambower Ikonenmaler und Direktor der Malschule, Michail Nicholskij, gestaltet.

Auch der Kirchenkreis Wetzlar hatte die Gruppe zu einem Empfang ins ev. Gemeindzentrum nach Lützellinden eingeladen.

Unsere Ausflugsziele waren die Städte Gießen, Wetzlar, Marburg, Bad Nauheim und Mainz. Hier beeindruckten die Fachwerkhäuser, das Mathematikum, das Gutenbergmuseum, eine orthodoxe Kapelle und natürlich der Dom von Wetzlar und von Mainz.

Ziel der Jugendbegegnungen ist es, die unterschiedlichen Kulturen und Glaubenstraditionen wahrzunehmen und kennen zu lernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Verständnis füreinander zu entwickeln.

Sowohl wir als Verantwortliche als auch die Teilnehmer ziehen ein positives Fazit: „Es lohnt sich, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.“ So manche dauerhafte Freundschaft ist in den vergangenen Jahren entstanden.

Wir laden schon jetzt Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren zu unserem nächsten Workcamp ein, das im Sommer 2012 in Russland stattfinden wird, und in dem wir ein Naturschutzprojekt verwirklichen möchten.

Gisela und Friedhelm Straßheim, Wilfried Faber