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Sonntag, 11.06.2006 Alter: 12 Jahr(e)
Engagement des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen für junge Menschen gewürdigt

Kannemann: Viele christliche Arbeit ohne den CVJM gar nicht denkbar

Vertreter aus Politik, Kirche und Gemeinschaften haben die Arbeit des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) in Mittelhessen gewürdigt. Unter dem Motto „In guten Händen – 100 Jahre CVJM-Kreisverband Wetzlar-Gießen“ haben rund 300 Besucher einen Festgottesdienst im Wetzlarer Dom gefeiert. Kreissekretär Eberhard Adam sagte: „Gott hat dem Kreisverband die Treue gehalten und ihn auch in schweren Tagen durchgetragen“, wobei er auf die Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkrieges anspielte. Die Schirmherrschaft hatte Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) übernommen, der jedoch durch den Landesparteitag seiner Partei an der Teilnahme verhindert war. In einem schriftlichen Grußwort lobte er das Engagement des CVJM, das junge Menschen zu eigenständigen und verantwortungsbewußten Persönlichkeiten führe. Wetzlars Oberbürgermeister Wolfram Dette (FDP) überbrachte im Namen der städtischen Gremien, für die Bundestagsabgeordnete Helga Lopez (SPD), den Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU) sowie den Ersten Kreisbeigeordneten Stefan Becker (Gießen) Grüße und Glückwünsche. Dette sagte, der CVJM gebe jungen Menschen auf der Basis des christlichen Glaubens Orientierung und helfe eigene Standpunkte zu finden. Auch 100 Jahre nach Gründung des Kreisverbandes sei die CVJM-Arbeit nötig, in einer Zeit der Medienüberflutung und des Freizeitüberangebotes. Vielfach könnten Eltern ihren Kindern keinen Zielpunkt und keine Orientierung für ihr Leben mitgeben. Der CVJM mit seinen 26 Ortsvereinen und 1.300 Mitgliedern von Hohenahr im Norden über Hüttenberg bis nach Waldsolms im Süden und von Odenhausen/Salzböden im Osten bis Sinn-Edingen im Westen helfe jungen Menschen Halt zu finden auch in Gott.


Die Superintendentin des Kirchenkreises Wetzlar, Ute Kannemann (Lützellinden), die zugleich für ihren Kollegen Roland Rust vom Kirchenkreis Braunfels, dem CVJM gratulierte, erinnerte daran, dass einer ihrer Vorgänger im Lützellindener Pfarrhaus, Pfarrer Koch, vor 100 Jahren den Kreisverband ins Leben gerufen habe. Der Kreisverband sei nötig, um junge Menschen zusammen zu führen, zu schulen und ihnen zu helfen, ihre Glauben zu leben.
In den Kirchengemeinden engagierten sich auch im Presbyterium viele Menschen, die in ihrer Jugend durch den CVJM geprägt wurden. Einige seien heute als Pfarrer tätig. Viele christliche Arbeit sei ohne den CVJM gar nicht denkbar. Kirchen und CVJM seien darauf angewiesen, Hand in Hand zu arbeiten, um jungen Menschen zu helfen ihren christlichen Glauben zu leben. Auch heute brauche es Menschen, die ein brennendes Herz haben um den Glauben weiterzugeben, so die Superintendentin.


Weitere Grußworte sprachen der scheidende Präses der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland, Ewald Gräb, die Generalsekretärin des CVJM-Westbundes, Hildegard vom Baur (Wuppertal), Achim Hartmann von der CVJM-Landesarbeitsgemeinschaft Hessen und Nassau sowie Klaus Failing vom CVJM-Lahnau.


Im Festgottesdienst ging der Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes, Dr. Wilfried Neuser (Kassel), auf das Motto des Jubiläums „In guten Händen“ ein. Anhand eines Abschnittes aus Psalm 139, Verse 5 bis 10, „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir“ sagte er, Christen seien in Gottes Händen gehalten. Deshalb sollten sie auch andere aufnehmen und in diese Gemeinschaft einladen. Gott habe sogar seine Hände am Kreuz durchbohren lassen. Deshalb sollten junge Menschen im CVJM erfahren, dass sie von Gott geliebt sind. Die Erfahrung, von Gottes Händen geführt zu werden, gebe Orientierung für das Leben als Christ.
An dem Festgottesdienst wirkten der Bläserkreis des CVJM-Kreisverbandes unter Leitung von Eberhard Schmidt und die Lobpreisgruppe des CVJM Waldolms mit. Bei der akademischen Feier sang auch der Direktor des Evangeliums-Rundfunk, Jürgen Werth, zur Gitarre. Eine Mädchengruppe des CVJM-Rechtenbach hatte mit einem Anspiel auf die Festpredigt hingeführt.

[Lothar Rühl]