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Mittwoch, 09.07.2008 Alter: 10 Jahr(e)
Ich war dabei! Gemischtes Zeltlager Rodenroth 2008

„Ich war dabei, beim gemischten Zeltlager 2008“, das können in diesem Jahr 69 Kinder zwischen 8 und 13 Jahren sowie 15 Mitarbeiter von sich behaupten.

 

Das Lager begann am 20 Juni, dem letzten Schultag und stand unter dem Thema Agenten.

 

 

In ihre Aufgabe als neue Agenten wurden die Kids dann auch schon am ersten Abend eingeführt, an dem sie einen ersten Fall lösen mussten, bevor sie am Lagerfeuer Emma kennenlernten, deren Abenteuer sie jeden Abend folgen konnten.

Beim Aufstehen am nächsten Morgen des Agentenlagers erschien das Wetter noch nicht so freundlich, doch nach dem munteren Gesang bei der Morgenwache, die an jedem Morgen den ersten Programmpunkt darstellte, verzogen sich die Wolken schnell und pünktlich zur Bibelarbeit.

Die „Akte J“ zu entschlüsseln, das war die Mission von Schulz und Schulze, zwei Agenten die ihre Anweisungen vom Boss persönlich erhielten und dann dank neuster Technologie dem Leben von Jesus folgen konnten. Was es da so in der Vergangenheit zu sehen gab interessierte auch die jungen Agenten, die ihre neuen Erkenntnisse in Kleingruppen besprachen und so immer neue Informationen über Jesus erhielten.

Am Nachmittag hatten die angehenden Agenten die Möglichkeit, ihr Können in einem Stationslauf mit ihrem jeweiligen Ausbilder (Zeltmitarbeiter) unter Beweis zu stellen und zum voll einsatzfähigen Agenten zu werden.

Abends um 19:30 Uhr gab es den „Markt der Möglichkeiten“, bei dem das Ziel war in Zweier- oder Dreiergruppen an den verschiedensten Stationen möglichst geschickt zu agieren um gegen die Betreiber der Station zu gewinnen.

Der erste 24-Stunden-Tag im Lager fand dann sein Ende mit Emma am Lagerfeuer.

Wie der Name schon sagt herrschte am Sonntag die meiste Zeit strahlender Sonnenschein, weshalb nach der Morgenwache, dem Frühstück und, wie an jedem Sonntag, dem Gottesdienst eine Wanderung ins Schwimmbad anstand. Nach guten 60 Minuten Wanderung und dem vor dem Schwimmbad eingenommen Mittagessen stand dann einer Abkühlung nichts mehr im Weg.

Doch der Rückweg, der meist bergan führte erwies sich nach der anstrengenden Schwimmerei doch als physisch härter als erwartet, weshalb es im Lager noch eine warme Mahlzeit gab.

Nach dem Abendessen folgte der Zeltabend, an welchem sich jedes Zelt selbst unterhielt, bevor dann die Geschichte von Emma weiter erzählt wurde.

Der Montag kam mit Sonnenschein, der den gesamten Tag überdauern sollte und so zu der ein oder anderen Wasserschlacht führte. Nach Wecken, Morgenwache und Frühstück gab es wieder etwas von der „Akte J“ zu sehen, was in den Kleingruppen bearbeitet wurde.

Darauf hatten die Kids das erste Mal die freie Wahl welche IG sie besuchen wollen, es stand ihnen alles von Basteln über Waldspiel, Gesellschaftsspiele, Lagerzeitung bis hin zu Fotostory oder Filmdrehen zur Auswahl.

Nach der Mittagspause galt es dann beim Geländespiel zu schmuggeln, ohne von den Spielern der anderen Gruppe gefangen zu werden.

Abends kam Besuch von zwei Polizisten, die zeigten wie Spuren gesichert werden, wie man Fingerabdrücke nimmt, eine Festnahme demonstrierten und für alle Fragen offen waren, wobei sich die Erkenntnis durchsetzte, dass das Fernsehen nicht ganz so realistisch ist, wie man immer denkt. Der Tag fand seinen Ausklang dann am Lagerfeuer.

Das schon fast gewohnt gute Wetter setzte sich auch am Dienstag fort, an dem direkt nach dem Frühstück zur Freude Aller Wandern auf dem Programm stand. Gewandert wurde zum Sauerborn, wo das selbst transportierte Mittagessen genossen wurde bevor sich die Kinder am Bach und der Umgebung vergnügen konnten. Als Aufgabe für die Agenten sollten nach der Freizeit im Wald Hütten gebaut werden und ein Schatz versteckt werden. Bei den Hütten hatte man, nach Abschluss der Bauarbeiten, die freie Wahl wo man einziehen wollte, lieber in monumentale Bauten, in kleine Wohnungen oder in einen Bunker.

Zurück in Rodenroth erwartete die jungen Wanderer eine warme Mahlzeit, bevor es wieder an die Aufklärung der „Akte J“ ging und der Abend sein Ende am Feuer fand.

Der Mittwoch wurde dann nur von einer Frage bestimmt: „Gucken wir das Fußballspiel?“

Und nach kurzer Verwirrung wurde dann allen klar, dass es am Abend Deutschland-Türkei hieß.

Leider zeichnete sich am Mittwoch nicht sehr gutes Wetter ab, weshalb die Morgenwache in der großen Halle statt fand und die Bibelarbeitsgruppen auch in überdachte Unterkünfte flüchten mussten. Wegen des feuchten Wetters fielen dann am Nachmittag auch die Wasserspiele ins Wasser und wurden durch „den Großen Preis“ ersetzt. Am Abend fiel es dann nach dem Sieg im Fußball den meisten schwer ins Bett zu gehen, doch die Müdigkeit überwand sie.

Das Wetter wendete sich am Donnerstag wieder zum Besseren, weshalb die Vormittagsaktivitäten noch mehr Spaß machten.

Am Nachmittag wurde der Zeltplatz dann von einem Verbrechen erschüttert: Eine Mitarbeiterin wurde entführt. Doch die noch jungen Agenten lösten das Rätsel mit Bravour und konnten die Entführte befreien. „Entertainment“, das war die Mission der Kids am Abend, als alle Zelte ihren Auftritt hatten und dann von einer fachkundigen Jury, bestehend aus Agent K, Jonny English und einer Assitussi, zum Superzelt prämiert wurden. Zu bestaunen gab es Sketche, Tänze, Witze, Lieder, Talkshows, eine Tombola und vieles mehr. Das Lagerfeuer bildete dann wieder den letzten Event des Tages. Es wurde Freitag und wieder etwas kälter. Nach der Morgenwache und dem Frühstück ging es dann ins Dorf Rodenroth zum Dorfspiel.

Das Dorfspiel befasste sich mit Gangstern, die die Europäische Zentralbank ausgeraubt haben und den Agenten, die die Gangster schnappen wollten. Die Bibelarbeit und die IGs wurden dann am Nachmittag nachgeholt. Sein Abendprogramm gestaltete jedes Zelt dann wieder selbst, was zu buntem Treiben auf dem Zeltplatz führte, weil manche Zelte bastelten, andere Fußball spielten, wieder andere Stockbrot machten und noch mal andere Sandburgen bauten.

Am Lagerfeuer kam Emma der Lösung des Rätsels dann immer näher.

Samstag, das war der letzte volle Tag des Lagers, der mit der vorletzten Morgenwache begann. Darauf folgten nach dem Frühstück die Bibelarbeit mit Schulz und Schulze und den Kleingruppen und danach die IGs.

Sportlich ging es am Nachmittag bei Fußball oder Völkerball zu, wobei sich die einzelnen Zelte miteinander maßen.

Einige Tage zuvor wurde im Lager ein Spiel gestartet, welches sich mit Mördern und Ärzten befasste und an diesem Abend in einer Gerichtsverhandlung seinen Höhepunkt fand. In der Verhandlung sollten die Mörder enttarnt werden, leider gelang das nicht ganz so gut und es wurden nur Ärzte verurteilt. Beim letzten Lagerfeuer fand dann auch die Geschichte von Emma noch ein gutes Ende, bevor es dann zum letzten Mal Nachtruhe hieß.

Der Sonntag begann mit der letzten Morgenwache und dem letzten Frühstück, nach dem es dann Bibelarbeit mit allen zusammen gab. Der Rest des Vormittags diente zum Packen und Aufräumen, was sich als die wahrscheinlich schwerste Mission der Agenten erwies. Um 15 Uhr wurde das Zeltlager 2008 dann mit den Eltern in der großen Halle feierlich beendet.

„Ich war dabei!“

„Und wie wars?“

„Mhh, das Essen war gut, das Programm war gut, die Kids waren meistens freundlich, die Mitarbeiter auch, das Wetter war gut!

Das gesamte Lager war H-A-doppel M-E-R, HAMMER Yeah!“

 

Simon Stützel Edingen