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Montag, 12.09.2016 Alter: 2 Jahr(e)
Jungscharballontag in Rechtenbach

Das Wetter hätte nicht besser sein können, als am Sonntag um 11.30 Uhr fast 400 Ballons in den Rechtenbacher Himmel aufstiegen.

Der Jungscharballontag des CVJM-Kreisverbandes war in diesem Jahr in Rechtenbach zu Gast. Der dortige CVJM hatte mit ganz vielen ehrenamtlichen Helfern den Tag geplant, der mit einem Gottesdienst im Bürgerhaus begann, und mit der Siegerehrung auf dem Schulhof endete. „Mit heißer Luft auf großer Reise…“ lautete das Motto des Tages. Im Gottesdienst war Professor „Wundersam“ zu Gast, der krampfhaft bemüht war, einen Heißluftballon zu basteln und dabei auf die Mithilfe der Kinder angewiesen war. Welche Bedeutung „heiße Luft“ in der Umgangssprache hat, erzählte Jugendreferent Sebastian Donath in seiner kurzen Predigt. Er hatte die Geschichte von David und Goliath mit im Gepäck. David war dem Riesen Goliath in allen Belangen unterlegen, aber er habe Gott an seiner Seite gewusst und konnte deswegen kraftvoll in seine Aufgaben ziehen. Auf diese Zusage Gottes dürften sich Jung und Alt auch heute noch verlassen. Zum anschließenden Ballonstart im Sprintstadion hatte sich auch Bürgermeister Christof Heller eingefunden, der gemeinsam mit Geburtstagskind Philipp Konzelmann und der Jungscharbeauftragten Johanna Becker das Startkommando für die Ballons gab. Anschließend machten sich 27 sechs- bis achtköpfige Mannschaften auf eine Weltreise. In 13 unterschiedlichen Ländern gab es länderspezifische Aufgabe zu bestehen. So mussten sie in Russland Erdöl fördern, in Alaska Schlitten fahren, in Kanada Nägel ins Holz hauen und in der Bergwelt Österreichs ihr Gleichgewicht unter Beweis stellen. Um gerechte Ergebnisse zu haben, gab es zwei Altersgruppen in der Gruppe der 14 jüngeren Mannschaften setzte sich die Jungschar aus Reiskirchen deutlich vor den Ehringshäuser Girl stars und Die Schokoköpfe aus Rechtenbach durch. Bei den großen Jungscharlern setzten sich die „6 lustigen 7“ vor „Lenas Fanclub“ und den Rechtebächer Grobbedeckel durch. Den weitesten Flug im vergangenen Jahr absolvierten vom Startpunkt in Katzenfurt aus die Ballons von Leopold Rau, Noah Manns, Nathanael Zörb und Lukas Denner (Lützellinden), die gemeinsam 88 Kilometer bis nach Aschaffenburg flogen. Lotta Schreibers (Waldsolms) flog 78 Kilometer bis nach Seligenstadt, der von Nicole Madini (Hüttenberg) 65 Kilometer bis nach Hanau und der von Tim Neumann (Ehringshausen) 60 Kilometer bis nach Limeshein. Sie alle wurden für ihren weiten Ballonflug mit kleinen Preisen belohnt.

Text und Bilder Johannes Weil