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Mittwoch, 22.10.2008 Alter: 9 Jahr(e)
Musical „Rebekka“ begeisterte 900 Besucher

Eine Frau, die alles riskierte, alles verlor und alles gewann.

E h r i n g s h a u s e n / H e r b o r n.

Am 25. und 26.9. konnten insgesamt ca. 900 Besucher das neue große Musical „Rebekka“ von Marion und Gilbrecht Schäl in der Volkshalle Ehringshausen und in der Konferenzhalle in Herborn erleben. Ca. 60 Sänger, Schauspieler und Musiker der evangelisch – lutherischen Kirchengemeinde Falkenstein (Sachsen) sowie 20 ehrenamtliche Mitarbeiter im technischen Bereich vor und hinter der Bühne inszenierten mit viel Engagement, Freude und Ausstrahlung die Geschichte Rebekkas, einer Frau, die alles riskierte, alles verlor und alles gewann.

Das Drehbuch steht in der Bibel in 1.Mose 24 ff. und berichtet, wie eine junge Frau aus Mesopotamien (dem heutigen Irak) einen Heiratsantrag aus zweiter Hand erhält. Der Knecht aus der Familie der Bräutigams, der im weit entfernten Kanaan lebt, überbringt diese überraschende Botschaft. Soll Rebekka darauf eingehen? Immerhin hat sie keine Ahnung, wer ihr zukünftiger Mann ist. Bis zum nächsten Morgen hat sie Zeit, darüber nachzudenken. Wie sich Rebekka entscheidet und wie ihr Leben in dieser spannungsgeladenen Ehe weitergeht, erlebt der Besucher in 3 großen Spielszenen.

Ein Fanal von Tönen und Musikstilen begeisterte mehr als zwei Stunden lang die Besucher der Veranstaltung, zu der die landeskirchlichen Gemeinschaften Dreisbach, Breitenbach und Kölschhausen, sowie der CVJM eingeladen hatte.

Vom babylonischen Sonnengesang über ausdrucksstarke Liebes- und Hochzeitslieder sowie Klage- und Trauerlieder, dem Esau-Rap und dem Schlussjubel in der Himmelsszene vor Gottes Thron erstreckte sich das musikalische Repertoire.

Eigene Arrangements von Kantor Gilbrecht Schäl und bekannte Choräle harmonierten im Gesamtwerk in einer erstaunlichen Brillanz. Mal schwungvoll, mal nachdenklich konnten sie durch Musik und Schauspiel die Rebekka-Geschichte auf einer mit aufwändigen Kulissen und phantasievoll gestalteten und stimmungsvoll beleuchteten Bühne unmittelbar miterleben. Durch den Zuschauerraum zogen Karawanen und ein orientalischer Markt war im Publikum aufgebaut. Selbst einzelne Besucher wurden in das Geschehen mit einbezogen.

Das Musical spricht Menschen jeglichen Alters an und oft lässt sich eine inhaltliche Parallele zum eigenen Leben ziehen. Die Botschaft, sich an Gott zu halten und ihm auch in schwerer Zeit zu vertrauen, sowie die Tatsache, dass keine Schuld zu groß ist, um nicht vergeben werden zu können, gehörte zum Tenor der Aufführung. Nach lang anhaltendem Applaus dankte Karl-Heinz Hoffmann (Dreisbach) allen Mitwirkenden für die wundervolle szenische und musikalische und manchmal auch humorvolle Umsetzung der biblischen Geschichte.

Bericht von Beate und Manfred Schweitzer 

Weiter Infos zum Musical: www.elukifa.de/mu/rebekka/index.php