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Freitag, 28.04.2017 Alter: 1 Jahr(e)
Weitblick 55 plus in Laufdorf

Ein Anruf erreichte mich um 11:30 Uhr: „Margitta, wir stecken fest. Eis und Schnee haben die Züge in Baden-Württemberg außer Kontrolle gebracht. Aber wir werden nach 13 Uhr in Wetzlar eintreffen, keine Sorge.“ Das hielt ich zuerst für einen Witz, weil bei uns an diesem 26. April die Sonne schien und Blumen und Obstbäume in der Blüte standen.

Um 14:30 Uhr sollte die Veranstaltung von Weitblick 55 plus in Laufdorf beginnen und Elisabeth und Gerhard Schnitten waren als Referenten eingeplant. Schließlich hat dann doch alles gut geklappt und alle waren pünktlich vor Ort. Während des Technik-Checks brachten die Kuchenbäckerinnen leckere Kuchen und schön dekorierte Tische machten Lust auf einen interessanten Nachmittag und auf ein Schwätzchen mit guten alten Bekannten. Und die kamen zahlreich, ca. 160 Personen wollten Gerhard Schnitter und seine Frau Elisabeth erleben. Und das war hörenswert. Mit dem Thema „Leben, das sich lohnt“, erzählten sie mal kurzweilig, mal bedeutsam über die Stationen ihres ereignisreichen Lebens. 1939 wurde Gerhard geboren, in der Nähe von Herrnhut. Er erzählte über seine Musikerlaufbahn und über zusätzliche Führungspositionen, die ihn beinahe rund um den Globus führten, über das Kennenlernen seiner Elisabeth und über Höhen und Tiefen seines Glaubens. Zwischendurch erzählte er über die Entstehung der Lieder in ganz unterschiedlichen Situationen. Elisabeth berichtete über eine schwere Zeit, als sie das erste Kind verloren. Ein Satz aus einer damals gehörten Predigt „Aber der Herr ist immer noch größer“ wurde zu einem bekannten Lied, das in unseren Kreisen gern gesungen wird. Überhaupt wurde viel gesungen, alte und neue Lieder wurden von allen fröhlich und musikalisch gut angenommen. Gerhard Schnitter hatte in 15 Jahren beim ERF in Wetzlar viele Lieder komponiert, CDs mit dem Studio-Chor aufgenommen, Mitsingsendungen mit neuen Liedern entwickelt und Musicals geschrieben. Es war ein Nachmittag in familiärer Atmosphäre, denn viele kannten Schnitters aus ihrer Wetzlarer Zeit. Berührt haben die geistlichen Impulse und die glaubwürdigen Berichte, in welche das Entstehen mancher Lieder beinahe wie mit zwingender Logik eingebettet war. Dass sich ein Leben mit Jesus lohnt, auch über den Tod hinaus, davon haben wir in einer fröhlichen und deshalb besonders überzeugenden Form gehört und es hat uns berührt.

 

Erhard Stahl, Vorsitzender des CVJM-Laufdorf berichtete über die Entstehung der Ev. Gemeinschaft in Laufdorf, des Posaunenchors und vor 65 Jahren des CVJM. Eine lange Tradition und prägende Persönlichkeiten bildete die Grundlage für das heutige neu erbaute Gemeindehaus und für die wachsende Gemeinde. Für den Kreisverband konnte Positives berichtet werden. Viele Kinder und Jugendliche fanden auch 2016 in Freizeiten und wöchentlichen Gruppenstunden, bei Sportveranstaltungen und Bibelseminaren, Schulungen und anderen Begegnungen unterschiedliche Impulse für ihr geistliches Wachstum. Das Freizeitzentrum Rodenroth soll in diesem Jahr für 1,2 Millionen Euro zukunftsfähig umgebaut und erweitert werden. Die erforderlichen Mittel sind beantragt worden, Spenden werden gesammelt. Gerade an diesem Nachmittag sollte über eine Fördermittelsumme von 200.000 € entschieden werden, wofür wir beteten – und ja, am Abend erreichte uns eine mail mit der positiven Nachricht, dass der Betrag bewillig wurde. Halleluja!

Zu den weiteren Veranstaltung lud Margitta Keil ein: am 26.6. in Rodernroth mit Rainer Strassheim, am 26.9. nach Wetzlar mit Roland Werner und zur Tagesfahrt am 30.8. nach Wuppertal zur CVJM-Bundeshöhe und Schwebebahn.

Dateien:
Vorausschau_2017.pdf319 K