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Dienstag, 07.05.2019 Alter: 194 Tage
Weitblick 55 plus zu Gast beim CVJM Aßlar

„Der Winter ist vergangen, ich seh‘ der Sonne Schein“, dachte ich, als ich nach der Winterpause wieder zu einem ...

... Nachmittag von Weitblick 55 plus nach Aßlar fuhr. Während einer so langen Zeit von fünf Monaten ist viel geschehen, Enkel wurden geboren, Partner und Freunde wurden krank oder ihr Heimgang musste bekannt gegeben werden, Schönes und Schweres mischten sich in den vergangenen Monaten jedes einzelnen Lebens unserer „Weitblick-Gemeinde“.
Mit der Frühlingszeit dürfen wir nun einen neuen Aufbruch erleben und genießen, in der Natur, wie auch im Persönlichen.
Das spürte ich schon, als ich den Gemeindesaal in Aßlar betrat.
Freundlich gedeckte und dekorierte Tische empfingen mich, Kaffeeduft strömte aus der Küche. Klaus-Jürgen Herbel, der CVJM-Vorsitzende, hatte alles mit seinem Team prima organisiert. Ein erfrischendes Grußwort der Kirchengemeinde sprach Pfarrer Reibisch. Am Klavier begleitete Erika Hedrich unseren Gesang und aus dem Kreisverband berichtete „Hille“ ausführlich über das Noch-Bauprojekt des Freizeitzentrums Rodenroth, welches sich in der letzten Fertigstellungsphase befindet. Mit fröhlichen Liedern, unter der Leitung von Marianne Zipp stimmte uns der Chor der Frauenhilfe auf den Nachmittag ein.
Nach dem wieder sehr reichhaltigen Kuchenbuffet kam unser Referent Eckart zur Nieden zu Wort. Dieter Keil hatte ihm schon interessante Fragen zu seinem Lebenslauf und seiner Meinung zu christlichen Werten gestellt: „Leben Sie eigentlich in einer anderen Welt - weil Sie sich doch fast ausschließlich mit christlichen Themen beschäftigen?“ Zur Nieden arbeitete etwa 30 Jahre im ERF und schrieb Bücher und Hörspiele für Kinder und Erwachsene. Heute ging es um sein Thema: „Alte Geschichten – neu erzählt“. Mit unvergleichlichem Ausdruck und einprägsamer Stimme erzählte er Geschichten aus dem Alten Testament. Die Form war das Besondere: Balladen nennt er seine Art, wohlbekannte Geschichten des Alten Testamentes neu zu erzählen und zwar so, dass wir regelrecht in seinen Bann gezogen wurden. So hatten wir von Daniel im Feuerofen noch nie gehört und nun auch ganz anders verstanden. In poetischer Form und immer wieder mit überraschenden Wortspielen geschmückt: „Der Fiesling im Riesling“ etwa, das gefiel uns besonders gut. Szenen mit Jakob, Esau, Saul und anderen Bibelmenschen erklangen in aktueller und überraschender Erzählung - und be
eindruckten uns sehr.
Dieser Nachmittag ging wieder einmal viel zu schnell zu Ende. Mit dem Ausblick auf die nächsten Treffen und mit guten Gedanken erfüllt, begaben sich die mehr als 120 Gäste schließlich auf den Nachhauseweg.


Margitta Keil
Seniorenbeauftragte